Kurzbeschreibung:
London, 1896: Andrew hat die Liebe seines Lebens verloren. Zu lange zögerte er, seinem adligen Vater die Liebe zur Prostituierten Marie zu gestehen. Als sich Andrew endlich dazu durchringt, ist es zu spät. Marie wurde auf grausame Weise von Jack the Ripper ermordet. Acht Jahre später will Andrew sich das Leben nehmen, geplagt von Schuldgefühlen und Sehnsucht. Doch sein Cousin hält ihn davon ab. Denn der hat von einer Möglichkeit erfahren, wie man Maries Leben retten kann. Die Agentur für Zeitreisen Murray organisiert Reisen in die vierte Dimension. Kann man in die Vergangenheit zurück und Fehler wiedergutmachen?
Unterdessen findet Claire Haggerty mit ihren modernen Ansichten im viktorianischen London keine Freunde und verliebt sich in einen Mann aus der Zukunft. Zeitreisen Murray macht’s möglich. Der Geliebte reist ihr nach in ihre Zeit und schreibt ihr mit der Hilfe von H. G. Wells sehnsüchtige Liebesbriefe.
Inspektor Garrett soll drei Morde aufklären, die mit Waffen begangen wurden, die es noch gar nicht gibt.
Ein dämonischer Bibliothekar führt alle zur Landkarte der Zeit, in der die Geschichten zusammenfinden. Gibt es die Zeitreisenden wirklich? Was ist Wahrheit, was Erfindung? Was beweist es, dass man einen Brief von sich selbst aus der Zukunft erhält?
Bis zur letzten Seite spielt Félix J. Palma in diesem atemberaubenden Roman mit unseren Erwartungen. In einem sich immer schneller drehenden Wirbel der Phantasie werden wir von einer Parallelwelt in die nächste geschleudert. Staunen und Schrecken garantiert!
Inhalt:
Der Beginn des Buche sspielt in London im Jahr 1896. Der Protagnist ist Andrew, dessen große Liebe, eine Prostituierte names Marie von Jack the Ripper getötet wurde. Andrew kann ihren Verlust nicht überwinden, er macht sich Vorwürfe und leidet so sehr, dass er sich umbringen will. Sein Cousin kann ihn gerade noch abhalten und bietet ihm einen Ausweg: Er kann in der Zeit zurückreisen und Maries Leben retten - die Agentur Murray macht es möglich.
Neben dem Handlungszweig um Andrew wird noch ein weiterer Handlungsstrang eingeflochten: Derjenige um Claire Haggerty, die sich in ihrer Zeit fehl am Platz fühlt und sich in einen Mann aus der Zukunft verliebt...auch hier bietet die Agentur Murray mit ihren Zeireisen eine Lösung
Immer mehr fragt man sich: Was hat es mit der Agentur und der Möglichkeit der Zeitreisen auf sich?
Meine Meinung:
Der Klappentext des Buches, sowie das generelle Thema des Romans haben mich sehr angesprochen - genau mein Thema: ein historischer Roman mit Fantasyelementen, Zeitreise- und Abenteuerroman in einem!
Mit hohen Erwartungen ging ich an das Buch heran und begann zu lesen. Leider getaltete der Stil des Autors, der mir zwar gefiel, der aber für mich das Lesen sehr anstrengend machte, weil jedem Wort eine enorme Bedeutung inneliegt, viele Redewendungen und ausführliche Abschweifungen verwendet werden. Deshalb bin ich auch mit meiner Rezension nach der Leserunde so spät dran und meine Kommentare hielten sich schwer in Grenzen - definitiv ist dieser Roman für mich ein Buch, was ich erst mal sacken lassen musste um die Geschichte wirken zu lassen und die "Arbeit" beim Lesen in den Hintergrund treten zu lassen. Ein Lesefluss kam für mich da nicht so einfach auf, sodass ich zwar immer weiter lesen wollte (einfach weil ich das Thema so toll fand und wissen wollte, was der Autor aus dem Ansatz macht), aber dass sich das ganze sehr schleppend und langsam gestaltete, weil ich mich geradezu manchmal weiterquälen musste. Die Handlung erschließt sich schon logisch und eine Spannung kommt auf, man will wissen wie die Stränge zusammenhängen, wie die Geheimnisse gelöst werden, aber es ist wirklich kein Buch, was ich persönlich in einem Rutsch durchlesen und damit genießen konnte. Es war viel mehr harte Arbeit mich durch das Buch zu arbeiten, aber letztendlich hat es sich gelohnt. Der Ideenreichtum des Autors macht es wert, das Buch zu lesen, auch wenn es keine leichte Unterhaltung ist. Sehr lange tappt man im Dunkeln, was die Handlung angeht, baut Vermutungen auf und verwirft diese wieder und am Ende ist man überrascht, welche Ideen Herr Palma da wieder hatte und wie sie sich in das Buch einpassen.
Das Buch als solches fällt mir auch schwer einem Genre zuzuordnen - ich denke hier in der Belletristik ist er am besten aufgehoben - es ist nicht wirklich historischer Roman, nicht wirklich Krimi, nicht wirklich Fantasy, aber es hat Elemente von all diesen Genres.
Nach zwei Wochen Pause nach dem Lesen gebe ich dem Buch nun 8 von 10 Punkten (mit etwas Abstand, wohlgemerkt), direkt nach Abschluss des Buches wären es für mich nur 6 von 10 gewesen.
Mittwoch, 17. November 2010
Samstag, 2. Oktober 2010
Andreas Gößling - Der Ruf der Schlange
Klappentext:
Phora, die ruhmreiche dunibische Hauptstadt, im Jahr 713 neuer Zeit: Mysteriöse Todesfälle erschüttern die Öffentlichkeit. Die Opfer wurden allesamt schrecklich zugerichtet - Stammhirn und Rückgrat der Leichen sind spurlos verschwunden. Die Taten eines Wahnsinnigen,wie behauptet wird? Samu Rabov ist anderer Ansicht: Magie hebt ihr grausames Antlitz. Seit Jahrtausenden warnen spirituelle Lehren vor den »Schlangenkräften«, die in den Körpern der Menschen auf ihre Entfesselung lauern, und ebenso lange schon huldigen Schlangenanbeter in serpentistischen Orden und okkulten Riten der göttlichen Schlange und ihrer dunklen Kraft. Rabov muss Jagd auf die bereits entfesselten Schlangen machen und zudem den Zauber von Naxoda zerstören, bevor die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Die Zeit drängt ...
Inhalt:
In der dunibibischen Hauptstadt Phora gehen geheimnissvolle Dinge vonstatten - mysteriöse Mode werden begangen, die auf das Wirken von geheimnisvollen Schlangenanbetern hindeuten. Der königliche Ermittler Samu Rabov soll diese Morde aufklären...
Meine Meinung:
Ein besonderes Buch in jedem Fall. Dies zeigt sich schon allein im Schreibstil, in dem das Buch gehalten ist. Sehr ausschweifend und mit großem Detailreichtum werden die Geschehnisse in Phora erzählt, immer wieder baut der Autor Nebenhandlungen und Rückblicke in seine Geschichte ein. Da werden Länder und Städte sehr genau beschrieben, Landschaften und auch die Gesellschaft, in der dieses Buch spielt werden dtailreich beleuchtet. Leider trägt dies nicht unbedingt zu einer hohen Spannung bei, sodass das Buch mal mehr oder weniger langsam dahiplätschert, zwar nicht seicht, aber dennoch auch nicht spannungsgeladen, wie ich es mir gewünscht hätte. Versändlich, dass die Welt erläutert werden muss, ist es doch ein Fantasy-Roman, aber zu viel ist eben manchmal zu viel. Auch das Schlangen-Thema wird seitenweise in aller epischen Breite behandelt...
Da häte ich mir mehr Straffheit und etwas mehr Spannung gewünscht, denn auch wenn mir das Grundthema des Romans gut gefallen hat, hat er sich für mich ziemlich gezogen.
Für mich 6 von 10 Punkten.
Phora, die ruhmreiche dunibische Hauptstadt, im Jahr 713 neuer Zeit: Mysteriöse Todesfälle erschüttern die Öffentlichkeit. Die Opfer wurden allesamt schrecklich zugerichtet - Stammhirn und Rückgrat der Leichen sind spurlos verschwunden. Die Taten eines Wahnsinnigen,wie behauptet wird? Samu Rabov ist anderer Ansicht: Magie hebt ihr grausames Antlitz. Seit Jahrtausenden warnen spirituelle Lehren vor den »Schlangenkräften«, die in den Körpern der Menschen auf ihre Entfesselung lauern, und ebenso lange schon huldigen Schlangenanbeter in serpentistischen Orden und okkulten Riten der göttlichen Schlange und ihrer dunklen Kraft. Rabov muss Jagd auf die bereits entfesselten Schlangen machen und zudem den Zauber von Naxoda zerstören, bevor die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Die Zeit drängt ...
Inhalt:
In der dunibibischen Hauptstadt Phora gehen geheimnissvolle Dinge vonstatten - mysteriöse Mode werden begangen, die auf das Wirken von geheimnisvollen Schlangenanbetern hindeuten. Der königliche Ermittler Samu Rabov soll diese Morde aufklären...
Meine Meinung:
Ein besonderes Buch in jedem Fall. Dies zeigt sich schon allein im Schreibstil, in dem das Buch gehalten ist. Sehr ausschweifend und mit großem Detailreichtum werden die Geschehnisse in Phora erzählt, immer wieder baut der Autor Nebenhandlungen und Rückblicke in seine Geschichte ein. Da werden Länder und Städte sehr genau beschrieben, Landschaften und auch die Gesellschaft, in der dieses Buch spielt werden dtailreich beleuchtet. Leider trägt dies nicht unbedingt zu einer hohen Spannung bei, sodass das Buch mal mehr oder weniger langsam dahiplätschert, zwar nicht seicht, aber dennoch auch nicht spannungsgeladen, wie ich es mir gewünscht hätte. Versändlich, dass die Welt erläutert werden muss, ist es doch ein Fantasy-Roman, aber zu viel ist eben manchmal zu viel. Auch das Schlangen-Thema wird seitenweise in aller epischen Breite behandelt...
Da häte ich mir mehr Straffheit und etwas mehr Spannung gewünscht, denn auch wenn mir das Grundthema des Romans gut gefallen hat, hat er sich für mich ziemlich gezogen.
Für mich 6 von 10 Punkten.
Montag, 19. Juli 2010
Beautiful Creatures (Sixteen Moons) - Garcia & Stohl
Kurzbeschreibung:
Liebe noch vor dem ersten Blick …
Schon bevor Ethan sie zum ersten Mal gesehen hat, hat sie ihn in seinen Träumen verfolgt: Lena, die Neue an Ethans Schule. Lena, das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen Augen. Lena, die in Ravenwood wohnt, der verrufenen alten Plantage, von der sich alle in Gatlin fernhalten – alle außer Ethan. Lena, in die Ethan sich unsterblich verliebt. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie ist eine Caster, sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird …
Ethan aber weiß: Auch ihm bleibt keine Wahl – ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er bei ihr bleiben können, gleich, welcher Seite sie künftig angehört?
Inhalt:
Ethan Wate hat es nicht leicht in Gatlin - seine Mutter ist kürzlich gestorben, sein Dad schließt sich seitdem den ganzen Tag im Arbeitszimmer ein und zudem hat er auch noch sonderbare Träume - Träume von einem Mädchen, die sich unglaublich real anfühlen. Und dann steht plötzlich Lena vor ihm - die Neue an seiner Schule - und das Mädchen aus seinen Träumen.
Ethan ist sehr verunsichert, denn Lena ist die Nicht des "Old Man Ravenwood", dem bekannten Stadtspinner, der nie sein Haus verlässt und um den sich allerlei Legenden ranken - weswegen Lena schon bald bei ihren Schulkameraden unten durch ist. Doch Ethan fühlt sich von Lena angezogen und sucht ihre Nähe, auch dann noch, als sonderbare Ereignisse passieren. Doch seine Annäherungsversuche werden abgeblockt - Lena macht ihm klar, dass sie keineswegs normal ist und sie keine neuen Freunde braucht, denn es ist nicht mehr lange bis zu ihrem sechzehnten Geburtstag, andem etwas mit ihr passieren wird, das Ethans Vorstellungskraft übersteigt. Denn sie ist eine Caster und ihr Schicksal wird an diesem Tag besiegelt...
Wer auch wirklich im Detail alles wissen will, dem sei die Seite von cbj empfohlen, die im Bereich "Story" (http://www.sixteenmoons.de/story.html) wirklich alles bis auf das Ende haarklein ausplaudern *augenroll* - Besser meiden.
Meine Meinung:
Eine schöne Teenie-Liebesgeschichte mit Fantasy-Elementen. Gefallen hat mir, dass das Buch aus Sicht des Jungen beschrieben ist. Das gibt dem ganzen mal einen anderen Touch, da ja oftmals die Geschichte aus Sicht der Mädchen geschrieben wird (Twilight als bestes Beispiel zu nennen, dazu auch City of Bones, wo ja auch Clary ziemlich im Mittelpunkt steht). Eben im Bereich "Twilight", "City of Bones/Ashes/Glass" usw. würde ich dieses Buch einordnen. Eben eine amerikanische Teenie-Liebesgeschichte mit Fantasyelementen (und zwar weniger Fantasy als bei "City of..."). Ansonsten konnte mich das Buch nicht hunderprozentig überzeugen. Zu sehr die gleiche Schiene.
Okay, einige neue Elemente konnte es aufweisen, die unterschiedlichen Arten der Caster (Sirenen, Palimpsesten, Thaumaturgen...) sind gut beschrieben, das Buch las sich spannend und flüssig, es kommen keine klischeebehafteten Wesen wie Vampire, Werwölfe oder anderes vor. Schön war auch der Südstaaten-Bezug des Buches, denn in die Geschichte von Ethan und Lena wird noch ein weiterer kleiner Handlungszweig eingeflochten, der zur Zeit des Sessezionskrieges spielt. Das Buch spielt in den Südstaaten, die DAR (Daughters of American Revolution) kommen zu Wort, die Sprache ist an den Handlunsgort angepasst (und liest sich daher auf Englisch zum Teil etwas kompliziert, bis man in den Südstaaten-Begriffen drin ist). Das gibt dem Buch einiges an Charakter.
Vielleicht einfach nicht mehr meine Altersklasse, aber dass Ethan fast das ganze Buch zu schüchtern ist, Lena zu fragen, ob sie seine Freundin sein will und anschließend dann das "L-Wort" zu benutzen, das brauche ich nicht mehr ;-). Wer also Bettgymnastik erwartet - keine vorhanden, das Buch ist bis auf Händchenhalten und ein paar Küsse gänzlich jugendfrei ;-).
Die Geschichte als solche ist spannend, aber relativ vorhersehbar, besonders da die deutsche Kurzbeschreibung auch nicht mehr allzuviel geheim hält. Auf der englischen Ausgabe bleibt da wenigstens einiges im Dunkeln. Die Struktur des Buches ist ganz klar auf den Höhepunkt mit Lenas 16. Geburtstag ausgerichtet, an dem dann auch der Showdown stattfindet.
Die Figuren blieben mir zum Teil etwas zu klischeehaft, obwohl auch einige tolle Charaktere auftauchen (Onkel Macon Melchizedech *rofl* und die drei Tanten *fg* und Boo Radley). Sie sind insgesamt aber gut gezeichnet und entsprechend ihren Rollen (die Südstaaten-Cheerleader-Gang ist natürlich überaus klischeehaft :D) ausgestattet.
Einige kleinere Handlungsstränge bleiben offen, am Ende werden noch einige Möglichkeiten eröffnet, sodass man sich auf die Fortsetzung freuen kann, die ich sicher noch lesen werde, wenn sie mir in die Hände fällt.
Insgesamt von mir 7,5 von 10 Punkten.
Liebe noch vor dem ersten Blick …
Schon bevor Ethan sie zum ersten Mal gesehen hat, hat sie ihn in seinen Träumen verfolgt: Lena, die Neue an Ethans Schule. Lena, das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen Augen. Lena, die in Ravenwood wohnt, der verrufenen alten Plantage, von der sich alle in Gatlin fernhalten – alle außer Ethan. Lena, in die Ethan sich unsterblich verliebt. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie ist eine Caster, sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird …
Ethan aber weiß: Auch ihm bleibt keine Wahl – ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er bei ihr bleiben können, gleich, welcher Seite sie künftig angehört?
Inhalt:
Ethan Wate hat es nicht leicht in Gatlin - seine Mutter ist kürzlich gestorben, sein Dad schließt sich seitdem den ganzen Tag im Arbeitszimmer ein und zudem hat er auch noch sonderbare Träume - Träume von einem Mädchen, die sich unglaublich real anfühlen. Und dann steht plötzlich Lena vor ihm - die Neue an seiner Schule - und das Mädchen aus seinen Träumen.
Ethan ist sehr verunsichert, denn Lena ist die Nicht des "Old Man Ravenwood", dem bekannten Stadtspinner, der nie sein Haus verlässt und um den sich allerlei Legenden ranken - weswegen Lena schon bald bei ihren Schulkameraden unten durch ist. Doch Ethan fühlt sich von Lena angezogen und sucht ihre Nähe, auch dann noch, als sonderbare Ereignisse passieren. Doch seine Annäherungsversuche werden abgeblockt - Lena macht ihm klar, dass sie keineswegs normal ist und sie keine neuen Freunde braucht, denn es ist nicht mehr lange bis zu ihrem sechzehnten Geburtstag, andem etwas mit ihr passieren wird, das Ethans Vorstellungskraft übersteigt. Denn sie ist eine Caster und ihr Schicksal wird an diesem Tag besiegelt...
Wer auch wirklich im Detail alles wissen will, dem sei die Seite von cbj empfohlen, die im Bereich "Story" (http://www.sixteenmoons.de/story.html) wirklich alles bis auf das Ende haarklein ausplaudern *augenroll* - Besser meiden.
Meine Meinung:
Eine schöne Teenie-Liebesgeschichte mit Fantasy-Elementen. Gefallen hat mir, dass das Buch aus Sicht des Jungen beschrieben ist. Das gibt dem ganzen mal einen anderen Touch, da ja oftmals die Geschichte aus Sicht der Mädchen geschrieben wird (Twilight als bestes Beispiel zu nennen, dazu auch City of Bones, wo ja auch Clary ziemlich im Mittelpunkt steht). Eben im Bereich "Twilight", "City of Bones/Ashes/Glass" usw. würde ich dieses Buch einordnen. Eben eine amerikanische Teenie-Liebesgeschichte mit Fantasyelementen (und zwar weniger Fantasy als bei "City of..."). Ansonsten konnte mich das Buch nicht hunderprozentig überzeugen. Zu sehr die gleiche Schiene.
Okay, einige neue Elemente konnte es aufweisen, die unterschiedlichen Arten der Caster (Sirenen, Palimpsesten, Thaumaturgen...) sind gut beschrieben, das Buch las sich spannend und flüssig, es kommen keine klischeebehafteten Wesen wie Vampire, Werwölfe oder anderes vor. Schön war auch der Südstaaten-Bezug des Buches, denn in die Geschichte von Ethan und Lena wird noch ein weiterer kleiner Handlungszweig eingeflochten, der zur Zeit des Sessezionskrieges spielt. Das Buch spielt in den Südstaaten, die DAR (Daughters of American Revolution) kommen zu Wort, die Sprache ist an den Handlunsgort angepasst (und liest sich daher auf Englisch zum Teil etwas kompliziert, bis man in den Südstaaten-Begriffen drin ist). Das gibt dem Buch einiges an Charakter.
Vielleicht einfach nicht mehr meine Altersklasse, aber dass Ethan fast das ganze Buch zu schüchtern ist, Lena zu fragen, ob sie seine Freundin sein will und anschließend dann das "L-Wort" zu benutzen, das brauche ich nicht mehr ;-). Wer also Bettgymnastik erwartet - keine vorhanden, das Buch ist bis auf Händchenhalten und ein paar Küsse gänzlich jugendfrei ;-).
Die Geschichte als solche ist spannend, aber relativ vorhersehbar, besonders da die deutsche Kurzbeschreibung auch nicht mehr allzuviel geheim hält. Auf der englischen Ausgabe bleibt da wenigstens einiges im Dunkeln. Die Struktur des Buches ist ganz klar auf den Höhepunkt mit Lenas 16. Geburtstag ausgerichtet, an dem dann auch der Showdown stattfindet.
Die Figuren blieben mir zum Teil etwas zu klischeehaft, obwohl auch einige tolle Charaktere auftauchen (Onkel Macon Melchizedech *rofl* und die drei Tanten *fg* und Boo Radley). Sie sind insgesamt aber gut gezeichnet und entsprechend ihren Rollen (die Südstaaten-Cheerleader-Gang ist natürlich überaus klischeehaft :D) ausgestattet.
Einige kleinere Handlungsstränge bleiben offen, am Ende werden noch einige Möglichkeiten eröffnet, sodass man sich auf die Fortsetzung freuen kann, die ich sicher noch lesen werde, wenn sie mir in die Hände fällt.
Insgesamt von mir 7,5 von 10 Punkten.
Sonntag, 4. Juli 2010
Mark Chadbourn - Der Zyklop - Weltendämmerung Teil 2
Kurzbeschreibung:
Mythische Urgewalten brechen in das Leben der Bewohner Großbritanniens ein und stellen die Welt, wie wir sie kennen auf den Kopf. Die goldhäutigen Tuatha Dé Danann sind erwacht und haben ihren uralten Kampf mit den dämonischen Fomorii wieder aufgenommen.
Im zweiten Band wird die Welt zunehmend von Chaos regiert, die britische Regierung ist gegen die vielen unerklärlichen Ereignisse machtlos. Viele Errungenschaften der Zivilisation sind außer Kraft gesetzt, beispielsweise gibt es keinen elektrischen Strom mehr. Fünf sehr unterschiedliche Menschen haben sich zusammengefunden, um den drohenden Untergang der Welt aufzuhalten. Sie alle haben gemeinsam, dass ihnen das Leben schon in der Vergangenheit auf das Übelste mitgespielt hat. Ihnen zur Seite steht der Hippie Tom, der sich als legendärer Held aus vergangenen Zeiten entpuppt hat.
Inhalt:
Church und seine Gefährten haben im ersten Teil mit den vier mystischen Gegenständen die Tuatha de Dannan zurück auf die Erde gebracht, damit diese die Fomorii von der Erde verbannen. Obwohl Chruch und seine Gefährten dachten, dass die Tuatha die "Guten" sind, stellt sich nun heraus, dass der erste Eindruck getäuscht hat und sie die Menschen bestenfalls wie "Haustiere" behandeln, meist aber skruperllos für ihre Zwecke manipulieren und nutzen und ebenfalls erstaublich "fremd" für die Menschen sind. Schnell wird klar, dass die Brüder und Schwestern nicht auf die Tuatha zählen können, um die Fomorii zu vertreiben... Denn es ist ein Kampf entbrannt, bei dem Fomorii und Tuatha sich auf der Erde bekämpfen, wodurch die Welt in ein großes Chaos gestürzt wird. Zwischen den Parteien stehen die Schwestern und Brüder der Drachen, die nun verhindern müssen, dass die Fomorii den Gott Balor wiedererstehen lassen...
Meine Meinung:
Das Buch dient hauptsächlich dazu, die Charaktere weiterzuentwickeln, nachdem im ersten Teil die Aufgabe der Suche der mystischen Gegenstände abgeschlossen wurde. Wir erfahren mehr über die neue Weltordnung (der Storm versagt...) und auch über Legenden und die Vergangenheit der Tuatha und der keltischen Mythologie. Man trifft legendäre Gestalten und wundersame Wesen an bekannten Orten. Im Laufe der Geschichte werden Intrigen gesponnen, Prophezeiungen ausgesprochen und neue Beziehungen aufgespannt. Wichtige Rollen spielen bekannte Elemente wie Leelinien und auch Roslyn Chapel, sowie die Altstadt von Edinburgh. Die Handlung wird vorangetrieben, aber es ist schon ein typischer zweiter Teil einer Trilogie. Dennoch liest es sich spannend und flüssig und die Seiten fließen so herunter. Das Buch ist eher dunkel und depressiv gehalten (schließlich ist eine dunkle Herrschaft angebrochen), aber man weiß ja, dass es nicht das Ende ist, sondern das noch ein Teil der Trilogie folgt
Von mir 8 von 10 Punkten.
Für alle Leser, die keltische Mythologie mögen und auf Urban Fantsy stehen, kann ich diese Trilogie wärmstens empfehlen! Ich denke jetzt schon darüber nach, welcher Zyklus für mich an die Art dieser Trilogie anschließen kann, denn sie hat für mich einfach ein ganz besonderes Feeling und mich kann die Verbindung zwischen keltischen Sagen und einem Endweltszenario einfach fesseln.
Mythische Urgewalten brechen in das Leben der Bewohner Großbritanniens ein und stellen die Welt, wie wir sie kennen auf den Kopf. Die goldhäutigen Tuatha Dé Danann sind erwacht und haben ihren uralten Kampf mit den dämonischen Fomorii wieder aufgenommen.
Im zweiten Band wird die Welt zunehmend von Chaos regiert, die britische Regierung ist gegen die vielen unerklärlichen Ereignisse machtlos. Viele Errungenschaften der Zivilisation sind außer Kraft gesetzt, beispielsweise gibt es keinen elektrischen Strom mehr. Fünf sehr unterschiedliche Menschen haben sich zusammengefunden, um den drohenden Untergang der Welt aufzuhalten. Sie alle haben gemeinsam, dass ihnen das Leben schon in der Vergangenheit auf das Übelste mitgespielt hat. Ihnen zur Seite steht der Hippie Tom, der sich als legendärer Held aus vergangenen Zeiten entpuppt hat.
Inhalt:
Church und seine Gefährten haben im ersten Teil mit den vier mystischen Gegenständen die Tuatha de Dannan zurück auf die Erde gebracht, damit diese die Fomorii von der Erde verbannen. Obwohl Chruch und seine Gefährten dachten, dass die Tuatha die "Guten" sind, stellt sich nun heraus, dass der erste Eindruck getäuscht hat und sie die Menschen bestenfalls wie "Haustiere" behandeln, meist aber skruperllos für ihre Zwecke manipulieren und nutzen und ebenfalls erstaublich "fremd" für die Menschen sind. Schnell wird klar, dass die Brüder und Schwestern nicht auf die Tuatha zählen können, um die Fomorii zu vertreiben... Denn es ist ein Kampf entbrannt, bei dem Fomorii und Tuatha sich auf der Erde bekämpfen, wodurch die Welt in ein großes Chaos gestürzt wird. Zwischen den Parteien stehen die Schwestern und Brüder der Drachen, die nun verhindern müssen, dass die Fomorii den Gott Balor wiedererstehen lassen...
Meine Meinung:
Das Buch dient hauptsächlich dazu, die Charaktere weiterzuentwickeln, nachdem im ersten Teil die Aufgabe der Suche der mystischen Gegenstände abgeschlossen wurde. Wir erfahren mehr über die neue Weltordnung (der Storm versagt...) und auch über Legenden und die Vergangenheit der Tuatha und der keltischen Mythologie. Man trifft legendäre Gestalten und wundersame Wesen an bekannten Orten. Im Laufe der Geschichte werden Intrigen gesponnen, Prophezeiungen ausgesprochen und neue Beziehungen aufgespannt. Wichtige Rollen spielen bekannte Elemente wie Leelinien und auch Roslyn Chapel, sowie die Altstadt von Edinburgh. Die Handlung wird vorangetrieben, aber es ist schon ein typischer zweiter Teil einer Trilogie. Dennoch liest es sich spannend und flüssig und die Seiten fließen so herunter. Das Buch ist eher dunkel und depressiv gehalten (schließlich ist eine dunkle Herrschaft angebrochen), aber man weiß ja, dass es nicht das Ende ist, sondern das noch ein Teil der Trilogie folgt
Von mir 8 von 10 Punkten.
Für alle Leser, die keltische Mythologie mögen und auf Urban Fantsy stehen, kann ich diese Trilogie wärmstens empfehlen! Ich denke jetzt schon darüber nach, welcher Zyklus für mich an die Art dieser Trilogie anschließen kann, denn sie hat für mich einfach ein ganz besonderes Feeling und mich kann die Verbindung zwischen keltischen Sagen und einem Endweltszenario einfach fesseln.
Mark Chadbourn - Im Anbruch der Finsternis - Weltendämmerung Teil 1
Ich habe den ersten Teil der Trilogie "Weltendämmerung" (auf englisch "The Age of Misrule") im Original gelesen. Dort hat er den Titel "World's End".
Klappentext: Feuer speiende Drachen und Furcht erregende Höllenhunde: Die britischen Inseln werden von magischen Kreaturen aus der Vergangenheit heimgesucht. Ausgerechnet der junge Archäologe Jack Churchill soll zum Retter der Welt ausersehen sein. Laut einer alten Prophezeiung wird er mit den Brüdern und Schwestern der Drachen im Kampf gegen die mythischen Geschöpfe antreten - dabei kennt er noch nicht einmal die Namen seiner Gefährten ...
Inhalt:
Es ist eine sonderbare Nacht als Jack Churchill, kurz Church, ruhelos durch die Straßen wandert. Als er plötzlich gemeinsam mit Ruth Gallagher Zeuge eines mysteriösen Mordes wird, wird seine Welt auf den Kopf gestellt. Sonderbare Gestalten, Geisterhunde mit rot glühenden Augen und andere Wesen der keltischen Legenden sind ihm auf den Fersen - die Welt wie wir sie kennen neigt sich dem Ende zu und nur von den fünf Schwestern und Brüdern der Drachen hängt Gedeih und Verderb ab. Nur sie können das Ende der Welt und die Rückkehr der keltischen Götter verhindern, indem sie die vier legendären Gegenstände suchen und rechtzeitig zu Beltaine finden: Den Kelch, den Königsstein, die Lanze und das Schwert. Church und Ruth machen sich auf die Welt vor dem Untergang zu bewahren - gejagt von den Horden des Erlkönigs mit seiner Meute und verfolgt von den Formorii - um ihre Gefährten im Kampf und die legendären Gegenstände zu finden. Ihnen zur Seite steht der geheimnisvolle Tom, der die Magie der Erde zu beherrschen scheint und eine wunderschöne Frau aus der Anderwelt, doch ob deren Schutz genügt, um die Welt zu retten...?
Meine Meinung:
Ein solider spannender Fantasyroman mit einer Menge keltischer Motive. Kein vollkommen neues Motiv, aber gut umgesetzt, in einem flüssigen Stil geschrieben und sehr spannend. Mit hat das Motiv der keltischen Götter und die in die Geschichte verworrenen Legenden sehr gut gefallen. Die "Quest" der Gefährten ist gut durchdacht und kann mit einigen spannenden Wendungen punkten. Die Figuren sind gut durchdacht, nicht klischeebehaftet und sehr sympathisch, da sie alle ihre Eigenheiten haben und auch Ecken und Kanten aufweisen. Die Charaktere handeln authentisch und machen die Geschichte interessant, da sie jeder eigene Hintergründe einbringen und man manches über sie erst nach und nach erfährt. Der Plot ist abenteuergeladen, mystisch angehaucht und für mich eine neue Art der Fantasy, denn die Geschichte spielt in der Jetzt-Zeit und birgt doch eine Menge phantastischer Elemente - eine Art Urban Fantasy, aber ohne sehr viele urbane Motive, ein wenig Indiana-Jones-Feeling
Die beiden anderen Bücher der Trilogie
"Der Zyklop" (The Darkest Hour)
"Im Angesicht der Götter" (Always Forever)
werde ich auch noch lesen, um zu wissen, wie es weitergeht!
Auf Englisch ist sogar zwei nachfolgende Trilogie mit den Titeln "The Dark Age" und "Kingdom of the Serpent" erschienen, die ich auch gleich mal auf meinen Merkzettel gesetzt habe.
Von mir 8,5 von 10 Punkten.
Klappentext: Feuer speiende Drachen und Furcht erregende Höllenhunde: Die britischen Inseln werden von magischen Kreaturen aus der Vergangenheit heimgesucht. Ausgerechnet der junge Archäologe Jack Churchill soll zum Retter der Welt ausersehen sein. Laut einer alten Prophezeiung wird er mit den Brüdern und Schwestern der Drachen im Kampf gegen die mythischen Geschöpfe antreten - dabei kennt er noch nicht einmal die Namen seiner Gefährten ...
Inhalt:
Es ist eine sonderbare Nacht als Jack Churchill, kurz Church, ruhelos durch die Straßen wandert. Als er plötzlich gemeinsam mit Ruth Gallagher Zeuge eines mysteriösen Mordes wird, wird seine Welt auf den Kopf gestellt. Sonderbare Gestalten, Geisterhunde mit rot glühenden Augen und andere Wesen der keltischen Legenden sind ihm auf den Fersen - die Welt wie wir sie kennen neigt sich dem Ende zu und nur von den fünf Schwestern und Brüdern der Drachen hängt Gedeih und Verderb ab. Nur sie können das Ende der Welt und die Rückkehr der keltischen Götter verhindern, indem sie die vier legendären Gegenstände suchen und rechtzeitig zu Beltaine finden: Den Kelch, den Königsstein, die Lanze und das Schwert. Church und Ruth machen sich auf die Welt vor dem Untergang zu bewahren - gejagt von den Horden des Erlkönigs mit seiner Meute und verfolgt von den Formorii - um ihre Gefährten im Kampf und die legendären Gegenstände zu finden. Ihnen zur Seite steht der geheimnisvolle Tom, der die Magie der Erde zu beherrschen scheint und eine wunderschöne Frau aus der Anderwelt, doch ob deren Schutz genügt, um die Welt zu retten...?
Meine Meinung:
Ein solider spannender Fantasyroman mit einer Menge keltischer Motive. Kein vollkommen neues Motiv, aber gut umgesetzt, in einem flüssigen Stil geschrieben und sehr spannend. Mit hat das Motiv der keltischen Götter und die in die Geschichte verworrenen Legenden sehr gut gefallen. Die "Quest" der Gefährten ist gut durchdacht und kann mit einigen spannenden Wendungen punkten. Die Figuren sind gut durchdacht, nicht klischeebehaftet und sehr sympathisch, da sie alle ihre Eigenheiten haben und auch Ecken und Kanten aufweisen. Die Charaktere handeln authentisch und machen die Geschichte interessant, da sie jeder eigene Hintergründe einbringen und man manches über sie erst nach und nach erfährt. Der Plot ist abenteuergeladen, mystisch angehaucht und für mich eine neue Art der Fantasy, denn die Geschichte spielt in der Jetzt-Zeit und birgt doch eine Menge phantastischer Elemente - eine Art Urban Fantasy, aber ohne sehr viele urbane Motive, ein wenig Indiana-Jones-Feeling
Die beiden anderen Bücher der Trilogie
"Der Zyklop" (The Darkest Hour)
"Im Angesicht der Götter" (Always Forever)
werde ich auch noch lesen, um zu wissen, wie es weitergeht!
Auf Englisch ist sogar zwei nachfolgende Trilogie mit den Titeln "The Dark Age" und "Kingdom of the Serpent" erschienen, die ich auch gleich mal auf meinen Merkzettel gesetzt habe.
Von mir 8,5 von 10 Punkten.
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