Mittwoch, 17. Dezember 2008

Joel Haahtela: Sehnsucht nach Elena

Aufmachung

Die Aufmachung des Buches ist sehr schön - besonders das Lesebändchen hat mich begeistert, sowie das griffige Papier der Seiten.

Story

Ein Mann sieht im Park eine junge Frau, sie fasziniert ihn und so versucht er ihr immer wieder zu begegnen.
Tag für Tag sitzt er in dem Park und wartet auf sie. Als er sie zufällig sieht und sie ein Buch zurücklässt erfährt er ihren Namen - Elena.
Als sie mehrere Tage nicht in den Park kommt, versucht er ihre Adresse ausfindig zu machen, denn sie lässt ihn Tag und Nacht nicht mehr los. Bei seinen Nachforschungen lernt er sie schließlich 'wirklich' kennen und erst dann versteht man als Leser auch, was es mit seiner Fixiertheit auf die junge Frau auf sich hat. - Mehr will ich hier nicht verraten.


Eindruck

Zuerst fragt man sich: Liebesgeschichte oder Besessenheit? Beim Lesen waren es eher die Selbstreflexionen eines stillen und unauffälligen Menschens, der seine Umwelt genau beobachtet und betrachtet.
Und dies eben mit dem Schwerpunkt Elena. Manchmal wirk seine Art verschroben, ja sonderlich - mit dem Ende des Buches jedoch versteht man ihn. Ob das Ende ein Happy End ist, kann ich noch nicht sagen - in jedem Fall ist es nachdenklich, aufrüttelnd und traurig.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht das Gefühl hatte, einen Roman zu lesen, sondern eher eine Novelle, oder eine sehr lange Kurzgeschichte. Das Buch hat mich nicht nach Ende des Lesens wieder losgelassen, sondern es regt zum Nachdenken an.

Dienstag, 11. November 2008

Emma Hardenberg - Landliebe gesucht

Die Story

Lena lebt mit ihrem Mann und vier Kindern, sowie einer ganzen Horde von Haustieren einsam auf dem Land.
Mit ihrer Situation zuhause ist sie unglücklich und überfordert - einzig und allein, wenn der Eismann Conny kommt, geht es ihr besser und daher füllt und füllt sich ihre Tiefkühltruhe...
Lenas Schwester Asa ist Informatikerin und ebenfalls nicht glücklich mit ihrer Sitaution... Mehr als alles andere wünscht sie sich ein Kind.
Die dritte Schwester im Bunde, Marie, ist Hardrock-Barkeeperin, hat einen künstlichen Busen und viele Männer auf der Hinterhand - und fühlt sich trotzdem nicht wohl.

Ihre unglückliche Situation der drei ist eben auch die einzige Gemeinsamkeit.

Als der Vater der drei Schwestern plötzlich stirbt und sein großer Bauernhof voller Rinder zurück bleibt, scheint die Situation zu eskalieren...
Schaffen es die drei Schwestern in dieser Situation sich zusammen zu raufen und nicht nur den Hof zu retten, sondern auch ihre Leben auf Vordermann zu bringen?


Der Stil

Der Stil des Buches ist nicht schwer oder literarisch anpruchsvoll: Das Buch ist sehr locker geschrieben. Die Sprache wirkt leicht und lässt einen die Geschichte flüssig runterlesen.
Die Handlung wird so geschildert, dass man sich direkt im Geschehen fühlt und mit den Figuren mitfühlt.


Meine Meinung

Das Buch als Ganzes hat mir gut gefallen - die Erzählperspektiven der drei Schwestern sind abwechslungsreich, das ganze Buch ist gesprickt von Fachausdrücken des Vaters der drei als Kuhbauern, der damit die Daloge würzt.
Die Geschichten der drei Frauen scheinen lebensnah und man möchte doch immer mehr erfahren, was mit ihnen geschieht, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen habe.
Die Handlung wirkt, obwohl eigentlich realisitisch, leich übertrieben. Das all diese Dinge auf einem Haufen vorkommen, das kann man sich dann doch nicht so vorstellen.
Und trotzdem verstärkt dieser Effekt den Eindruck des Buches - vielleicht liegt es daran, dass es ein skandinavisches Buch ist. Es erinnert mich nämlich (obwohl völlig anderes Genre) doch irgendwie an nordische Kmimis wie Indridason oder Mankell.


Fazit

Ein lustiges Buch, dass sich gut lesen lässt! Es kombiniert Liebesgeschichte und Familiengeschichte und ist gut als lockere Lektüre für Zwischendurch geegnet!

Samstag, 25. Oktober 2008

BuchNotizen Okt08

Tja, lange nicht gepostet, aber viel gelesen...

Tristopolis von John Meaney

Sehr lustige Mischung aus Krimi, Fantasy und Science-Fiction.
Spielt in einer Stadt in der Energie aus den Knochen von Toten gewonnen wird...
Rasante Story, sehr lustige Charaktere (Zombies, Todeswölfe, Geister...)

----------

Blues für Vollmond und Kojote von Christopher Moore

Für mich nicht der Beste Moore. An Biff reicht es nicht ran, aber unterhaltsam.
Eine Indianergeschichte, ein Mord und die große Liebe...

----------

Nightmare von Joseph Finder

Ein Thriller, sehr spannend...
Topp-Manager auf einem Firmenwochenende in der Wildnis und plötzlich wird die Hütte gekapert...

-----------

Spektrum von Sergej Lukianenko

Ein tolles Science-Fiction-Abenteuer, vermischt mit einem Krimi.
Der Detektiv Martin reist von Planet zu Planet um eine verschwundene Frau zu suchen. Dabei muss er zum Übergang jedesmal eine Geschichte erzählen - hat mir gut gefallen, die Story und die eingestreuten Geschichten...

Sonntag, 31. August 2008

BuchNotizen Aug08 Nr.2

Neu dabei sind:

The Virgin's Lover von Philippa Roberts
Tristopolis von John Meaney
Blues für Vollmond und Kojote von Christopher Moore
Tartan und Schwert von Jules Wattson
Nightmare von Joseph Finder
Spektrum von Sergej Lukianenko
M is for Magic von Neil Gaiman

Gelesen wurden:

Breaking Dawn von Stephenie Meyer (geliehen)
Whispering to witches von Anna Dale (wird nicht behalten)
Lycidas von Christopher Marzi (geliehen)

Donnerstag, 14. August 2008

BuchNotizen Aug08

Neue Bücher sind hinzugekommen:

- Der blutige Buchara von George Scott
- Un Lon Dun von China Miéville
- Das Ende ist erst der Anfang von Richard Matheson
- The book thief von Markus Zusak
- Die Kosakenbraut von Katherina Timm (bestellt und noch nicht da)
- Cybele's Secret von Juliet Marillier (bestellt und noch nicht da)


Gelesen davon und des weiteren:

- Biss zum Abendrot von Stephenie Meyer (geliehen)
Kurzrezension:
Nicht schlecht, aber der erste Teil ist mE immer noch bei weitem der Beste...
Ich denke nicht, dass ich mir diesen auch noch auf englisch kaufe, wie die ersten beiden.

- Theos zweite Reise von Caterine Clément (wird nicht behalten)
Kurzrezension:
Vom Stil her sehr ähnlich dem ersten Buch über die Weltreligionen - thematisch allerdings auf die Umweltverschmutzung bezogen. Nicht ganz so meins wie der erste, bringt aber typisches "Theo-Feeling" ;)

- Das Ende ist erst der Anfang von Richard Matheson (wird behalten)
Kurzrezension:
Sehr anrührendes Buch über den Tod und das Leben danach. Wer den Film "Hinter dem Horizont" mag, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt ;)

- Im Land der weißen Wolke von Sarah Lark (wird behalten)
Kurzrezension:
Historischer Roman mit Liebesgeschichte und allem drum und dran im Stil von "Rote Sonne, schwarzes Land" mit Schauplatz Neuseeland. Für mich war Neuseeland Neuland ;) und es hat mir gut gefallen...

Aktuell SUBen noch und sollten bald gelesen werden (u.a.):

- Un Lon Dun von China Miéville
- Der blutige Buchara von George Scott

Momentane Lektüre:

- Lycidas von Christoph Marzi (geliehen)